Die Geschichte, wie alles begann...

Am 2. Weihnachtstag 1996 wollte Jutta mit vier Freundinnen in Rostock etwas unternehmen. Nach einer frustrierenden, vergeblichen Suche nach einer für lesbische Frauen geeigneten Lokalität in Rostock fuhren die 5 kurzentschlossen nach Berlin.

In Berlin stießen sie durch die “Siegessäule” auf das pour Elle, wo sie einen der schönsten Abende (bis zum nächsten Morgen) verbrachten.

An diesem Abend sprach Jutta es aus: “So eine Kneipe mache ich in Rostock auch!” Und wer Jutta kennt, weiß, dass sie hält, was sie verspricht.

In den Jahren danach war die Frau unerschrocken unterwegs nach einem geeigneten Haus in Rostock mit zentraler Lage, u. a. besichtigte sie mit einem Makler zusammen das Haus in der Schröderstraße 21. Der Mann hat sich schon etwas gewundert, dass seine Kundin sich mehr für den Keller, die Raumhöhe und die Ausbaumöglichkeiten interessiert hat, als für die übrigen Räume – wir wissen, warum!

Am 8. März 1999 kauft Jutta dieses Haus (der Keller war wohl ok) und hat in den folgenden Monaten mit vielen Helferinnen das Haus, in dem Fremde gefetet und gehaust haben, entrümpelt (u. a. 11 volle Großcontainer Müll!!!).

Im November 2001 war es soweit, das Haus war bewohnbar und unsere Jutti zog dort ein. In den Monaten danach ging es dem verwüsteten Keller an den Kragen. Die Verwirklichung ihrer Idee war greifbar nah, was noch fehlte, war ein geeigneter Name…

Im Keller befand sich eine Durchbruchstelle aus dem 2. Weltkrieg, die von der Nachbarseite bereits zugemauert war. Schon drauf und dran, auch von dieser Seite aus alles zuzumauern, fiel es den Frauen plötzlich wie Schuppen von den Augen: DURCHBRUCH, das soll der Name von Juttas Frauen-Treff sein!

Und damit es keiner vergißt, ist die “Durchbruchstelle” bis heute zu sehen:

durchbruchstelle

Seitdem treffen sich Juttas Freunde und Bekannte regelmäßig hier und es finden Veranstaltungen vom Rat & Tat e. V. statt. Und wer wissen will, wie schön es jetzt hier ist, der kann doch einfach mal vorbei kommen.